Säuglings- und Kinderosteopathie
Die Osteopathie für Säuglinge und Kinder ist eine Spezialisierung innerhalb der Osteopathie. Sie bedarf einer postgraduierten Zusatzausbildung, findet also im Anschluss an eine osteopathische Ausbildung statt. Im Regelfall sind das wenigstens 400 Stunden an zusätzlicher Ausbildungsdauer, in denen Wissen um die sensorische, emotionale und neurologische Entwicklung eines Kindes sowie die spezielle Kinderpathologie erlernt wird. Erst mit diesem umfassenden Wissen ist eine adäquate osteopathische Behandlung auch bei Säuglingen und Kindern möglich.
Osteopathie findet auch ohne Worte störende Veränderungen und gerade für Säuglinge und Kinder ist Osteopathie eine angenehme, einfühlsame und sanfte Therapie, die ein Umfeld schafft, das die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers anregt und hilft, die durch äußere Einflüsse erzwungenen Veränderungen wie Störungen, Restriktionen oder Fehlstellungen zu korrigieren und aufzulösen.
Säuglinge und Kinder reagieren in der Regel sehr gut und schnell auf eine osteopathische Behandlung, so dass oftmals nur ein bis zwei Behandlungen ausreichen.
Bei Babys z.B. entstehen Funktionsstörungen meist durch den Druck und die Enge im Mutterleib und Geburtskanal. Häufig kommt es zu Verschiebungen der noch nicht fest verbundenen Schädelknochen sowie craniosacrale Fehlstellungen, die dann auf Nerven und Gefäße einwirken.
Vom Säugling, über Klein- bis hin zum Schulkind gibt es die unterschiedlichsten Indikationen, so z.B.:
- Schluck- und Saugstörungen
- Kieferfehlstellungen
- Schädelasymmetrien
- Skoliosen
- funktionelle Veränderungen des Rückgrats
- Hüftdysplasien
- vegetative Störungen
- Schlafstörungen
- Unruhe
- "Schrei- und Spuckkinder"
- Verdauungsstörungen
- Koliken
- Abwehrschwäche
- Infektanfälligkeit
- Allergien
- Entwicklungsstörungen im motorischen Bereich
- Entwicklungsstörungen im sprachlichen Bereich
- Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
- Koordinationsstörungen
- Hyperaktivität
- Kopfschmerzen
- Wachstumsschmerzen
- etc.



